Riesling

Riesling

Riesling: ein aromatisches Meisterwerk. Wenn eine Rebsorte den Titel "Terroir-Traube" verdient, dann ist es zweifelsohne der Riesling. Die weiße Rebsorte ist der unbestrittene Star in Deutschland, aber auch in Österreich, Australien und der französischen Region Elsass bringt sie große Weine hervor.

Neben dem Chardonnay wird der Riesling auch als edle Rebsorte bezeichnet: Er kann die besten und teuersten Weine der Welt hervorbringen. Rieslingweine können sehr einfache, frische Weine sein, wenn sie früh geerntet werden. Sie können aber auch sehr konzentriert und äußerst komplex sein, wenn sie später geerntet werden, was zu süßen Weinen führt, zum Beispiel zu süßem Eiswein, der im Winter geerntet wird.

Geschmack
Genau wie die Sauvignon blanc-Weine können die Riesling-Weine erfrischend sein, wenn sie einen höheren Säuregehalt haben: Zitrusaromen dominieren. Bei den süßeren Sorten treten andere Fruchttöne (Birne, tropische Früchte) auf. Die reiferen (älteren) Rieslingweine entwickeln oft einen petroleumartigen Geruch, der sehr charakteristisch ist.

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Trimbach - Riesling Clos St Hune 2018 Riesling Clos St Hune
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Weingut Gunther Steinmetz
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Weingut Gunther Steinmetz
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Weingut Gunther Steinmetz
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Weingut Gunther Steinmetz
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Weingut Gunther Steinmetz
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Weingut Wittmann
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Woher kommt die Rebsorte Riesling?

Angesichts des guten Rufs, den Deutschland in Sachen Riesling genießt, ist es nur logisch, dass die Rebsorte auch hier ihre ursprüngliche Heimat hat. Die ersten Belege für den Anbau von Reben, bei denen es sich wahrscheinlich um Riesling handelt, finden sich bereits im 9. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde vom 13. März 1435 in Rüsselsheim am Main. Deshalb wird in Deutschland jedes Jahr an diesem Tag der Geburtstag des Rieslings gefeiert.

Im 16. Jahrhundert verbreitete sich der Riesling allmählich in ganz Deutschland. Damals wurde er jedoch hauptsächlich in Mischkulturen angebaut. Erst ab 1720 wurde der Riesling ausschließlich in einem Weinberg auf Schloss Johannisberg im Rheingau angebaut. Im 18. Jahrhundert gelangte die Rebsorte dann dank staatlicher Förderung durch den Kurfürsten von Trier in die Moselregion. Nach und nach kamen weitere deutsche Weinbauregionen hinzu. Heute wird der Riesling in allen deutschen Weinregionen angebaut und macht mit 24.000 Hektar rund 24% der gesamten deutschen Rebfläche aus.

Riesling weltweit

Der deutsche Riesling ist zwar so etwas wie ein Musterbeispiel für Genuss, aber auch in anderen Ländern bringt die Traube große Weine hervor. Vor allem Österreich und Australien haben sich als wichtige Anbaugebiete etabliert und bieten jeweils einzigartige Interpretationen. In Österreich ist der Riesling nach dem Grünen Veltliner die zweitwichtigste Weißweinsorte. Nicht minder wichtig ist der Riesling in der französischen Region Elsass, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder zu Deutschland gehörte - und dementsprechend viel von der deutschen Weinbautradition übernommen hat.

Mittlerweile hat sich Australien als eines der führenden Länder außerhalb Europas etabliert, das Riesling auf höchstem Niveau produziert. Die Anbaufläche beträgt rund 3.114 Hektar - und ein großer Teil davon befindet sich im Eden Valley. Dass es Riesling in Australien überhaupt gibt, ist übrigens deutschen Einwanderern zu verdanken, die im 19. Jahrhundert Reben aus ihrer Heimat mitbrachten. Es waren auch deutsche Einwanderer, die den Riesling in die Vereinigten Staaten, nach Kanada und Neuseeland brachten.

Wie schmeckt der Riesling?

Gerade weil der Riesling sehr stark von dem Terroir beeinflusst wird, in dem die Rebsorte wächst, gibt es keinen einheitlichen Riesling-Geschmack. Natürlich hat die Rebsorte im Allgemeinen einen hohen Säuregehalt und viele aromatische Fruchtnoten. Typische Noten sind Pfirsich, Zitrone oder grüner Apfel. Besonders reife Trauben bringen auch Nuancen von Mango oder Ananas in den Wein. Und viele Exemplare glänzen auch mit feinen mineralischen Noten. Das gilt besonders für Weine von der Mosel oder der Nahe. Pfälzer Rieslinge hingegen sind fruchtig und süffig, während Weine aus dem Rheingau durch ihre Fülle überzeugen. Ausgereifte Rieslinge erkennt man zuverlässig an der ausgeprägten Petrolnote, die sich im Laufe der Jahre der Lagerung entwickelt.

Und dann gibt es noch die deutschen Prädikatsweinstufen! Riesling schmeckt nicht nur als trockener Wein, sondern auch mit ein wenig Restzucker! Besonders beliebt ist die Basisstufe, der Riesling Kabinett, der mit einem schönen Zusammenspiel von Süße und Säure den Gaumen erfreut. Riesling Trockenbeerenauslese und Eisweine gehören ebenfalls zu den langlebigsten Weinen der Welt und bieten ein einmalig verführerisches und süßes Geschmackserlebnis, das Sie nie vergessen werden.

Trockene Sorten sind meist frisch und lebendig und haben eine ausgeprägte Säure. Halbtrockene Rieslinge sind sehr harmonisch und glänzen mit einer leichten Restsüße. Die Süße mildert den Säuregehalt und sorgt für einen weichen Geschmack. Gerade weil es eine so große Vielfalt an Rieslingen gibt, empfehlen wir gerne unterschiedliche Trinktemperaturen. Ein junger, trockener Riesling kann etwas kühler bei 8 bis 10 °C genossen werden, während ein halbtrockener oder fruchtsüßer Wein am besten bei 10 bis 12 °C serviert wird, damit die Frucht deutlich spürbar ist. Komplexe Rieslinge wie die Grand Crus und edelsüße Sorten werden dagegen am besten bei einer Temperatur zwischen 12 und 14 °C serviert.

Was sind die idealen Wachstumsbedingungen für Riesling?

Leider ist der Riesling nicht nur vielseitig, sondern auch recht anspruchsvoll. Gerade weil er so sensibel ist, kann er das Terroir, auf dem er gedeiht, so eindrucksvoll vermitteln. Da die Traube gerne langsam und über einen langen Zeitraum reift, bevorzugt sie ein kühles bis gemäßigtes Klima. Glücklicherweise treibt die Rebsorte spät aus, so dass Spätfröste in der Regel kein Problem für sie darstellen. Allerdings mag es der Riesling auch nicht zu heiß. Wenn die Temperaturen über 35 °C steigen, neigt er zu Sonnenbrand. Und Regen vor der Ernte kann dazu führen, dass das Gleichgewicht zwischen Säure und Fruchtigkeit, für das der Riesling so berühmt ist, nicht mehr stimmt.

Besonders gut gedeiht der Riesling an Steilhängen in der Nähe von Flüssen und Seen. Hier bekommt er tagsüber genügend Wärme und Sonne, um zuverlässig zu reifen. Außerdem speichert das Wasser die Wärme, so dass die Temperaturen nachts nicht zu stark abfallen. Auch das mag der Riesling nicht.

Welche Weinbauregionen sind für den Riesling bekannt?

Es ist keine Frage: Deutschland ist das Riesling-Paradies schlechthin. Doch einige Regionen stechen hier besonders hervor. Und auch andere Länder bringen großartige Rieslingweine hervor. Lassen Sie uns an dieser Stelle gemeinsam die besten Regionen entdecken.

Mosel, Deutschland: Die Steilterrassen an der Mosel sind nicht nur spektakulär anzusehen - hier wachsen auch die begehrtesten Rieslinge der Welt. Die Weine verzaubern mit einer einzigartigen Kombination aus Frische, Säure und Mineralität.

Rheingau, Deutschland: Kalkstein und Schiefer bieten ideale Bedingungen für den Riesling im Rheingau. Die Nähe zum Rhein reguliert die Temperaturen und verlängert die Vegetationsperiode. Rheingau-Rieslinge sind kraftvoll, elegant und werden oft trocken vinifiziert. Sie zeigen Aromen von Zitrusfrüchten, Pfirsich und blumige Noten.

Pfalz, Deutschland: In keiner anderen Weinregion wird so viel Riesling angebaut wie in der Pfalz. Eine Mischung aus Sandstein, Kalkstein und Löss sorgt hier für ein breites Spektrum an Geschmacksprofilen. Pfälzer Rieslinge sind meist vollmundig, fruchtig und zugänglich, mit Aromen von reifem Steinobst wie Aprikose oder Pfirsich.

Wachau, Österreich: Auch Österreich hat mit der Wachau ein Riesling-Eldorado zu bieten. Hier wird die Traube in steilen Terrassenweinbergen entlang der Donau angebaut. Urgestein wie Gneis und Granit prägen die mineralischen Noten der Weine. Wachauer Rieslinge sind konzentriert, mineralisch und haben eine ausgeprägte Säure. Sie zeigen Aromen von Zitrusfrüchten, Aprikosen und exotischen Früchten.

Elsass, Frankreich: Das Elsass ist die einzige Weinbauregion Frankreichs, in der der Riesling gedeiht. Und das nur, weil die Region im Laufe der Jahrhunderte zeitweise zu Deutschland gehörte. Die Vielfalt der Böden - von Kalkstein über Granit bis Schiefer - sorgt für unterschiedliche Stile. Die elsässischen Rieslinge sind in der Regel trocken, vollmundig und haben Aromen von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und mineralischen Noten.

Welche Speisen passen gut zum Riesling?

Ah, hier können Sie aus einer unerschöpflichen Quelle schöpfen! Möchten Sie einen frischen und jugendlichen Riesling genießen? Dann ist alles, was aus dem Meer kommt, der perfekte Begleiter. Von Krabben, Muscheln, Sushi, aber auch Lachs, Zander oder Dorade, alles ist ein toller Begleiter. Ist der Riesling fruchtig? Dann probieren Sie dazu gegrilltes Hähnchen, einen Papayasalat oder ein mildes Thai-Curry! Mögen Sie es würzig? Dann ist die Zeit für halbtrockene und restsüße Rieslinge gekommen. Sie passen besonders gut zu würzigen Thai-Currys oder koreanischen Gerichten. Aber auch zu richtig scharfen Chicken Wings oder einer deftigen Currywurst passen sie gut.

Das Beste haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Trockenbeerenauslesen und Eisweine aus Riesling sind die perfekten Begleiter zu richtig süßen Desserts! Vom Apfelstrudel über Crème brûlée bis zur Tarte Tatin ist alles möglich. Dasselbe gilt natürlich auch für Mousse au Chocolat oder Schokoladenkuchen. Ja, sogar cremiges Eis lässt sich mit diesen feinen Rieslingen genießen!

3 interessante Fakten über Riesling

  1. Die Mosel ist das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Steillagen-Rieslinge der Welt.
  2. Im 19. Jahrhundert waren die deutschen Rieslinge teurer als die Bordeaux-Weine.
  3. Der Name "Riesling" könnte von dem Wort "Rusling" abstammen, was "dunkles Holz" bedeutet.
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