| ohne MwSt. | € 289,00 |
| inkl. MwSt. | € 343,91 |
| Volume | Double Magnum |
| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Rotwein |
| Marke | Montevertine |
| Jahrgang | 2013 |
| Land | Italien |
| Region | Toskana |
| Rebsorte | Sangiovese |
| Inhalt | 3,0 |
| Preis pro Liter | 114,64 € |
| Zustand | Perfekt, In 1er OHK |
| Label | Perfekt |
| Trinkbar | -2036 |
| Vorrat | 1 |
Das Weinbaujahr 2013 war in Radda im Chianti kühl und verlangsamte den Wuchs. Später Austrieb, ein langer Sommer ohne die Hitze von 2012 und eine Lese, die bis in den Oktober hinein andauerte. Für Sangiovese-dominierte Weine auf 425 Metern über dem Meeresspiegel ist dies nahezu perfekt. Der Montevertine Toscana 2013 ist genau das, was man erwarten würde. Lebhafte Säure, feinkörnige Tannine und genau die Art von Geschmack, die ein kühler Jahrgang den Trauben aus Radda verleiht.
Adopting a soft and intricate approach, the 2013 Montevertine is like an Impressionist's painting executed with pastel colors and bright patches of luminosity. The wine is subtle and undertone, yet the power of the narrative is not lost. It speaks of the purity of Sangiovese with impeccable aromas of wild cherry and white cherry that are followed by pressed rose and dried violets. The mouthfeel is silky and polished. The slightly cooler vintage, the long growing season and slow ripening have all contributed to create this truly authentic taste of Sangiovese.
Extremely perfumed with a wealth of plum and floral character. Full body, extremely fine tannins and plenty of fruit yet an austerity and beauty that pulls you in. So beautiful now, but drink this when you want. A beauty for ageing.
Zunächst einmal beeindruckt die Nase. Sauerkirsche, getrocknete Rosenblüten, Tabakblätter und Orangenschale. Ein klassischer Sangiovese aus Radda, gekeltert im kühlen Jahrgang 2013. Am Gaumen ist der 2013 Montevertine Toscana mittelkräftig, mit mineralischer Festigkeit aus dem Gallestro-Boden. Die Tannine sind fest, aber raffiniert, die Säure ist hoch, und der Abgang ist lang und würzig, mit Noten von Eisen und getrockneten Kräutern. Jetzt schon köstlich zu trinken, sollte aber nicht überstürzt werden.
Die Cuvée setzt sich ungefähr wie folgt zusammen:
Warum also nicht 100 % Sangiovese, wie beim Le Pergole Torte? Weil der Canaiolo die scharfen Kanten des Sangiovese abmildert und für Rundheit sorgt, während der Colorino die Farbe verdunkelt und eine intensivere Fruchtigkeit verleiht. Dies ist ein historisches Chianti-Rezept, allerdings ohne die weißen Trauben, die früher obligatorisch waren.
Genießen Sie diesen Wein ab sofort bis etwa 2036; der Jahrgang 2013 verfügt über genügend Säure und Tannine, um gut zu reifen, und gut gelagerte Flaschen sollten am besten bei 12–14 °C aufbewahrt werden. Mit der Zeit werden Aromen von roten Früchten Aromen von getrockneten Kirschen und Leder weichen, und die eisenartigen Noten werden deutlicher hervortreten.
Die meisten Winzer streben die Bezeichnung „Chianti Classico“ an. Montevertine hat darauf verzichtet. Warum: 1981 weigerte sich Sergio Manetti, seinen Rotweinen weiße Trauben beizumischen (damals eine Voraussetzung für den Chianti Classico) und trat vollständig aus dem Konsortium aus. Seitdem werden seine Weine als IGT Toscana etikettiert und auf Ländereien im Herzen des Chianti-Classico-Gebiets produziert. Sein Sohn Martino leitet heute das 18 Hektar große Weingut, das seit 2009 biologisch zertifiziert ist.
Radda ist die höchstgelegene und nördlichste der drei historischen Gemeinden des Chianti Classico. Montevertine liegt 425 Meter über dem Meeresspiegel und besteht aus einer Mischung aus Galestro (Schiefermergel) und Alberese (Kalkstein) mit darunterliegendem Lehm. Was passiert im Glas? Frische. Die Höhenlage sorgt selbst in heißen Sommern für kühle Nächte und bewahrt Säure und Aromen. Galestro verleiht Eleganz und Geschmack, während Alberese für Struktur sorgt. Deshalb sind Weine aus dieser Region feiner und mineralischer als Sangiovese aus dem weiter südlich gelegenen Castelnuovo Berardenga.
In Montevertine hat sich seit den 1970er Jahren fast nichts verändert. Die Gärung erfolgt in den alten Kellern des Weinguts auf traditionelle Weise. Der Wein reift anschließend zwei Jahre lang in großen slawonischen Eichenfässern (großen neutralen Fässern), jedoch niemals in kleinen Barriques. Warum ist das wichtig? Weil Sangiovese in Barriques Noten von Vanille und Toast annimmt, die die Fruchtaromen überdecken. In den großen Fässern kann der Wein atmen und sich ohne Eichengeschmack entfalten. Man schmeckt Frucht, Erde und Zeit.
Hoher Säuregehalt und kräftige Tannine wecken das Verlangen nach Fett und Salz. Die toskanische Tradition kennt die Antwort:
Serviert bei 16–18 °C; Flaschen, die weniger als 10 Jahre alt sind, sollten eine Stunde vor dem Servieren dekantiert werden.
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