| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Rotwein |
| Marke | Montevertine |
| Wein | Le Pergole Torte |
| Jahrgang | 2022 |
| Land | Italien |
| Region | Toskana |
| Rebsorte | Sangiovese |
| Alcohol % | 14% |
| Inhalt | 0,75 |
| Preis pro Liter | 299,88 € |
| Zustand | Perfekt |
| Label | Perfekt |
| Trinkbar | 2026-2050 |
| Vorrat | 0 |
Der heiße, trockene und sengende Sommer der toskanischen Weinlese 2022 stellte selbst für die erfahrenen Winzer von Radda in Chianti eine Herausforderung dar; Regenfälle Ende August retteten die Ernte, und die Weinberge von Montevertine und Montevertine konnten eine gute Ernte einbringen. In den höher gelegenen Weinbergen von Montevertine trugen kühle Nächte dazu bei, die Säure des Sangiovese zu bewahren, während die Weinberge in tieferen Lagen zu kämpfen hatten. Ergebnis: Der Le Pergole Torte 2022 bringt reife Frucht zum Ausdruck, ohne die für Radda typischen Kräuternoten und die Spannung zu verlieren.
Here is another masterpiece from vintner Martino Manetti (and winemaker Paolo Salvi, following in the footsteps of long-time key figures Giulio Gambelli and Estate Manager Bruno Bini). The Montevertine 2022 Le Pergole Torte is 100% Sangiovese made in a similar winemaking style as the others, although both botte and barrique are used here. It opens to a dark garnet appearance that is velvety and rich yet shiny on the inside with a ruby brightness that is specific to this Tuscan grape. This is an amazing wine, so precise and balanced. I love the boldness of the vintage, and I am delighted by how elegantly it unfolds over the palate. The wine is contoured and pretty in terms of texture, and yet there are mineral notes that add freshness and vertical lift. This portfolio offers good scale with three wines, an entry-level, middle-level and top-end wine, each offering a distinct identity. Production is 30,000 bottles. This is one of my favorite wines from 2022, a vintage with highs and lows. This is definitely a high.
A spicy and deep wine with licorice and bergamot aromas. The fruit is bright and layered, with plums and red cherries. But it’s on the palate where you feel the quality of this wine. It’s full-bodied with ripe, velvety tannins and long, refreshing acidity. Polished aftertaste. Made for the long haul, but also very drinkable now.
The 2022 Le Pergole Torte is every bit as magnificent as it was last year. Deep and expansive in the glass, with stunning depth, the 2022 stains the palate with layers of dark fruit, mocha, new leather and cedar. The 2022 starts to blossom with just a bit of time in the glass, leading to a finish that explodes on the back end. As has been the case for some time, the differences between Montevertine and Pergole Torte are increasingly mostly about style. The 2022 spent a year in Damy French oak barrels followed by a second year in cask. It will require a number of years to shed some baby fat to be at its most expressive.
Vor allem die Aromen sind beeindruckend. Noten von Sauerkirsche, getrockneten Rosenblättern, Thymian und Tabakblättern. Am Gaumen präsentiert sich der 2022er vollmundig, reifer als die jüngeren, kühleren Jahrgänge, doch die für Radda typische Struktur bleibt erhalten. Er wird noch einige Jahre brauchen, um sich vollständig zu entfalten. Die Frucht ist ausgeprägt, während die Struktur noch ihren Platz findet.
„Les Pergoles Tortes“ besteht zu 100 % aus Sangiovese – eine radikale Entscheidung, denn 1977 schrieben die Vorschriften für den Chianti Classico noch die Beimischung weißer Trauben vor. Warum also findet sich hier kein Canaiolo oder Colorino, obwohl Montevertine diese Rebsorten in seinen anderen Weinen verwendet, wo doch die 1968 bepflanzte Parzelle Pergolle Torte allein mit Sangiovese genügend Tiefe bietet? Keine Abschwächung, keine Verwässerung. Nur die Trauben und das Land.
Trinkreife: 2028 bis 2050. Die reifen Tannine und die lebendige Säure des Jahrgangs 2022 bilden das Rückgrat für eine 20-jährige Lagerung. Lagern Sie den Wein liegend bei 12–14 °C und lichtgeschützt. Der Wein sollte mindestens 10 Jahre im Keller gelagert werden. Es ist zu erwarten, dass die Kirscharomen nachlassen und von Noten von getrockneten Kräutern, Leder und Waldboden abgelöst werden.
Montevertine ist das Weingut, das aus dem Chianti Classico ausgetreten ist: 1981 verließ Sergio Manetti das Konsortium, um eine Vermischung von weißen und roten Trauben zu vermeiden. Diese Entscheidung ging auf ein Experiment aus dem Jahr 1977 mit dem Önologen Giulio Gambelli zurück, bei dem der „Le Pergole Torte“ gekeltert wurde – ein Wein, der den Namen Montevertine berühmt machte. Heute wird das Weingut von seinen Söhnen Martino und Paolo Salvi geführt, und die Weine tragen das IGT-Toscana-Label. Wir führen Montevertine, weil nur wenige Produzenten in der Toskana so beharrlich an einer Idee festhalten: Sangiovese, und zwar Wein von einem einzigen Hügel in Radda.
Radda in Chianti ist die höchstgelegene und nördlichste der drei historischen Gemeinden des Chianti Classico. Montevertine liegt auf einem Hügel zwischen Florenz und Siena auf einer Höhe von etwa 425 Metern. Warum ist die Höhenlage wichtig? Weil Sangiovese Wärme zum Reifen braucht und bei zu großer Hitze an Geschmack verliert. Der Boden ist eine Mischung aus Galestro (schuppiger Schiefer) und Alberese (kompakter Kalkstein) mit Lehm, der auch in trockenen Sommern Feuchtigkeit speichert und die Reben dazu zwingt, tief in den Boden zu wachsen. Daher die Frische und die mineralische Spannung.
Die Herangehensweise hat sich seit 1977 kaum verändert. Die Gärung erfolgt langsam und traditionell im alten Keller. Anschließend wird der Wein für etwa 18 Monate in große slawonische Eichenfässer gefüllt, danach reift er in französischen Eichenfässern von einer Tonne Fassinhalt und wird vor der Abfüllung in Flaschen abgefüllt. Es werden keine Barriques verwendet. Es werden weder Vanille noch Röstnoten hinzugefügt, und die großen Eichenfässer lassen den Wein atmen, sodass man den Sangiovese und Radda schmeckt, nicht das Siegel der Genossenschaft. Seit 2009 zertifizierter Bio-Wein.
Der hohe Säuregehalt und die ausgeprägten Tannine des Sangiovese verlangen nach fettigen und salzigen Speisen. Am besten passt er zu klassischer toskanischer Küche:
Serviertemperatur 16–18 °C. Besonders der Jahrgang 2022, solange er noch jung und vollmundig ist.
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