| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Rotwein |
| Marke | Chateau Cheval Blanc |
| Jahrgang | 1966 |
| Land | Frankreich |
| Hauptregion | Bordeaux |
| Region | Saint-Emilion |
| Rebsorte | Merlot, Cabernet Franc, Bordeaux Blend |
| Inhalt | 0,75 |
| Preis pro Liter | 1.023,40 € |
| Zustand | Perfekt |
| Label | Leicht verschmutzt, Leicht beschädigt |
| Vorrat | 0 |
Der Jahrgang 1966 folgte auf einen trockenen Sommer im Bordeaux, der zwar konzentrierte Trauben hervorbrachte, von den Winzern jedoch Geduld verlangte. Bei Château Cheval Blanc fand die Lese später als üblich statt, wodurch die einzigartige Cuvée aus Cabernet Franc und Merlot die Grundlage bilden konnte, die diesen Saint-Émilion Premier Grand Cru Classé A auszeichnet. Der 1966er verkörpert zudem den klassischen Charakter eines vollreifen Cheval Blanc, auch wenn er vom legendären 1961er in den Schatten gestellt wurde.
Nach 57 Jahren zeigt der 1966er Château Cheval Blanc jene tertiäre Komplexität, die nur eine lange Flaschenreifung hervorbringen kann. Die Nase öffnet sich mit Noten von getrockneten Rosen und Zedernholz, überlagert von Anklängen von Tabak und Waldboden. Am Gaumen wird die ursprüngliche Struktur des Cabernet Franc weicher und gewinnt eine seidige Eleganz, während der Merlot Noten von Feigen und Leder beisteuert. Allerdings variieren Weine mit dieser Reife von Flasche zu Flasche stark. Je nachdem, wie sie über die Jahrzehnte gelagert wurden, weisen manche Flaschen lebhaftere Farben auf als andere.
What makes Château Cheval Blanc on the Right Bank so special is der hohe Anteil an Cabernet Franc. The blend typically consists of
But why is so much Cabernet Franc used, when most winemakers in Saint-Émilion rely on Merlot? The answer lies in den einzigartigen gravelly-sandy soils von Cheval Blanc, die are well-drained enough, um eine zuverlässige Reifung des Cabernet Franc zu gewährleisten. The high proportion of Cabernet Franc gives the wine eine Komplexität und Struktur, die man bei reinem Merlot nicht findet. Dies ist einer der charakteristischsten Ansätze bei der Cuvée-Zusammensetzung in Bordeaux.
Der 57 Jahre alte Château Cheval Blanc von 1966 hat seinen Höhepunkt längst überschritten. Wir halten Weine dieses Alters für ideal zum sofortigen Genuss. Die Struktur, die einst jahrzehntelange Lagerung versprach, hat sich weitgehend aufgelöst, und eine weitere Lagerung birgt die Gefahr, dass die verbleibende Fruchtigkeit verloren geht. Die richtige Lagerung ist nach wie vor wichtig: eine konstante Temperatur von etwa 13 °C und möglichst wenig Lichteinwirkung. Diese gereiften Bordeaux-Weine mögen durch ihre Festigkeit überraschen, aber sie werden mit der Zeit nicht besser.
Bernard Arnault and Baron Albert Frère sind seit 1998 Eigentümer dieses 37 Hektar großen Weinguts und haben es mit einem 2011 fertiggestellten, futuristischen Weinkeller neu gestaltet. Die eigentliche Geschichte begann jedoch bereits 1832, als Jean-Jacques Ducasse die Hauptparzelle bepflanzte. Heute leitet der technische Direktor Pierre-Olivier Clouet die Rebflächen, deren Rebstöcke auf den einzigartigen Kies- und Sandböden im Durchschnitt mehr als 45 Jahre alt sind. Best of Wines hat beobachtet, dass das Weingut durchweg Weine mit außergewöhnlichem Alterungspotenzial produziert. Deshalb sind wir der Meinung, dass Cheval Blanc ein Muss für ernsthafte Bordeaux-Sammler ist.
Cheval Blanc liegt auf einem für Saint-Émilion außergewöhnlichen Terroir. Anstelle des Kalksteinplateaus, auf dem die meisten Weingüter am rechten Ufer beheimatet sind, findet man hier den für Pomerol typischen kiesig-sandigen Boden. Diese gut durchlässige Bodenstruktur ist der Grund, warum Cabernet Franc hier gedeiht, während er anderswo in der Appellation zu kämpfen hat. 8.000 Rebstöcke pro Hektar sind in einer Dichte gepflanzt, die einen Wettbewerb der Wurzeln verhindert und die Aromen konzentriert. Zudem dringen die alten Rebstöcke, die 45 Jahre oder älter sind, auf der Suche nach Nährstoffen und Wasser tief in den Boden ein. Das Ergebnis ist eine kraftvolle, geschmeidige und raffinierte Tanninstruktur.
Der entscheidende Faktor ist hier die Reifung in Eichenfässern. Cheval Blanc reift 15 bis 18 Monate in französischen Eichenfässern, die je nach Stärke des Jahrgangs zu 50 bis 80 % neu sind. Es werden sowohl Edelstahltanks als auch Betontanks verwendet, damit die Trauben aus den verschiedenen Lagen vor der Assemblage ihre individuellen Eigenschaften entfalten können. Kies- und Sandböden sind sehr durchlässig, wodurch sich die Aromen auf natürliche Weise konzentrieren können. Dies bedeutet, dass im Keller weniger Eingriffe erforderlich sind. Das Durchschnittsalter der Rebstöcke beträgt 45 Jahre, was dem Wein eine Komplexität verleiht, die jüngeren Rebstöcken fehlt.
Diese Struktur verlangt nach reichhaltigen Speisen. Die Kombination aus Entenbrust und Kirschsauce ist perfekt: Das Fett mildert die Tannine, und die Fruchtigkeit spiegelt die Noten dunkler Beeren des Weins wider. Doch auch Wild wie Perlhuhn und Fasan sollte nicht außer Acht gelassen werden. Die erdige Mineralität des Weins unterstreicht die Komplexität des Fleisches. Reifer Comté oder gereifter Roquefort passen gut zu Käse. Die Säure des Weins durchbricht die Fülle, und die Tiefe passt zur Kraft des Käses; innerhalb einer Stunde dekantieren und bei 16–18 °C servieren.
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