| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Rotwein |
| Marke | Domaine de la Romanee Conti |
| Jahrgang | 2005 |
| Land | Frankreich |
| Hauptregion | Burgund |
| Region | Côte de Nuits |
| Appellation | Romanee-Conti |
| Rebsorte | Pinot Noir |
| Inhalt | 0,75 |
| Preis pro Liter | 38.000,67 € |
| Zustand | In Original Holzkiste |
| Label | Perfekt |
| Vorrat | 1 |
Hergestellt von der Domaine de la Romanée-Conti aus Pinot Noir von der Monopole-Lage Romanée-Conti Grand Cru in der Côte de Nuits. Die Lese 2005 begann mit La Tâche und Romanée-Conti und endete am 23. September mit Romanée-St-Vivant – alles innerhalb einer einzigen Woche. In jenem Jahr fiel in der Region Côte de Nuits etwas mehr Sommerregen als in der Region Côte de Beaune, wodurch die Trauben besonders konzentriert waren.
Die Abfüllung war für März und April in Chargen von jeweils sechs Fässern unter Ausnutzung der Schwerkraft vorgesehen.
There are more startling complexities in the 2005 Romanee-Conti than in any other wine here today, perhaps in the vintage. A stunning, high-toned and utterly unique perfume of pink grapefruit, blood orange, tangerine rind, vivid rose petal, musk, cinnamon, sage, and cassis seduces the olfactors in kaleidoscopic rotation. I hesitate to court sacrilege or ridicule with Germanic allusions but it is impossible not to imagine a great Pinot scented with Gewurztraminer and Scheurebe. On the palate, a pure, clean meatiness emerges, like butchering a meadow-fed lamb, bitter-sweet flowers flying forth in an inner-mouth profusion. Soy and black truffle lend a dark, savory note to the proceedings, leading the long finishing procession over a path strewn with rose petals. Fear not: despite its silken texture, there are abundant tannins woven into this amazing tapestry as well, and I am sure those lucky enough to own some can retain it as collateral, then leave it to their children, safe in the knowledge it has not decayed. Reverential drinking after a dozen or more years would, however, be my preference.
Once the grapes in these fabled vineyards had reached a potential alcohol of 13%, reports Aubert de Villaine, he was ready to pick, because conditions had seldom been so conducive to perfect ripeness (including that of the stems). It was all done in a week, commencing with La Tache and Romanee Conti, and finishing on September 23 with Romanee-St.-Vivant (and Montrachet, on which I shall report at a future date). De Villaine intended to bottle in March or April by gravity in six-barrel lots, as has become general practice here over the past decade.
Bright crimson with a surprisingly deep shaded rim already. Seems even more complex than the Tâche on the nose – such a jewel! So sturdy and heady and rich and flattering. More hints of a mature DRC with mushrooms and violets than the Tâche which is a little more pointu and direct rather than this cloud in which one can lose oneself. So complete on the palate – less raw than the Tâche seemed last night. Such concentration. Dangerously enjoyable. Just like a string on a cello that has been plucked and reverberates. So long. Great savour and juiciness. The weight of fruit is such that it is easy to overlook those pretty marked tannins that are so easy, ripe yet fresh! Wilder than la Tâche. Mind you, I'm glad I tasted this in blissful ignorance of the price.
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Der Romanée-Conti 2005 wird aus einer einzigen Rebsorte gekeltert: Pinot Noir, der mit einem potenziellen Alkoholgehalt von 13 % und ausreichend reif – einschließlich der Stiele – für die Gärung geerntet wurde.
Seine Konzentration und die gut gereiften Tannine verleihen dem Romanée-Conti 2005 eine Struktur, die eine lange Lagerung ermöglicht. Er hat nun seinen optimalen Trinkzeitpunkt erreicht. Für diesen Jahrgang empfiehlt es sich, ihn etwa 5 Stunden lang zu dekantieren und bei einer Temperatur von 16–18 °C zu servieren.
Jede Parzelle von Domaine de la Romanee Conti ist als Grand Cru klassifiziert. Es gibt keine Village- oder Premier Cru-Parzellen; die einzige Ausnahme bildet Cuvee Duvault-Blochet, eine gelegentliche Abfüllung aus jungen Reben und Fässern, die nicht in die endgültigen Cuvées aufgenommen wurden. Insgesamt rund 25 Hektar: Romanée-Conti und La Tache sind Monopole, die sich vollständig im Eigenbesitz befinden, daneben bestehen Anteile an Richebourg, Romanée-Saint-Vivant, Echezeaux und Grands Echezeaux sowie Montrachet und gepachtete Parzellen in Corton und Corton-Charlemagne im Cote de Beaune. Pinot Noir für die sieben Rotweine, Chardonnay für die Weißweine, angebaut aus Rebsorten, deren Herkunft bis zum Weinberg Romanée-Conti selbst zurückverfolgt werden kann. Der Boden wird von Hand oder mit Pferden bearbeitet, und das Weingut stellt seit 2007 vollständig auf biodynamischen Anbau um, ohne ein Zertifizierungslogo auf der Flasche anzubringen. Die Erträge liegen bei 20 bis 30 Hektolitern pro Hektar, wobei 42 zulässig sind.
Romanée-Conti liegt auf halber Höhe des Côte-d'Or-Hangs und ist von Richebourg, La Romanée und Romanée-Saint-Vivant umgeben. Der Boden besteht aus kiesigem Kalkstein und Lehm, was für eine hervorragende Drainage sorgt und verhindert, dass die Reben in dieser regenreichen Region unter Staunässe leiden. Die kühle, kontinentale Luft der Region Côte de Nuits verlangsamt den Reifeprozess. Pinot Noir reagiert empfindlicher auf den Boden und das Mikroklima als andere Rebsorten; hier kommen seine Eigenschaften eher durch duftende Aromen und Mineralität zum Ausdruck als durch einen schweren Körper.
Kein einziger Arbeitsschritt im Weingut wird dem Zufall überlassen. Ganze Trauben werden in offene Holzgärtanks gegeben und durch die auf den Trauben vorhandenen Wildhefen vergoren; anschließend wird der Wein in neue Eichenfässer umgefüllt und ohne Filtration abgefüllt. Da der Ertrag auf 20 bis 30 Hektoliter pro Hektar begrenzt ist – im Vergleich zu den gemäß den Grand-Cru-Vorschriften zulässigen 42 Hektolitern pro Hektar –, zeichnet sich der Romanée-Conti durch eine hohe Konzentration aus, ohne dabei Abstriche bei Eleganz und Komplexität zu machen.
Die erdigen und nach Unterholz duftenden Aromen eines gereiften Pinot Noir passen hervorragend zu Pilzgerichten. Klassische Beispiele hierfür sind Morcheln mit Sahne, Steinpilzragout und Trüffelrisotto. Er passt auch gut zu gebratenem Geflügel wie Ente oder Perlhuhn, wobei das Fett mit den zarten Tanninen harmoniert und so einen weichen Geschmack erzeugt. Für ein herzhafteres Gericht empfiehlt sich ein Hirschrücken. Viele Weinliebhaber genießen den Romanée-Conti auch ganz einfach pur.
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