| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Weisswein |
| Marke | Chateau Carbonnieux |
| Jahrgang | 2021 |
| Land | Frankreich |
| Hauptregion | Bordeaux |
| Region | Graves |
| Rebsorte | Sauvignon Blanc, Semillon |
| Inhalt | 0,75 |
| Preis pro Liter | 50,77 € |
| Zustand | Perfekt |
| Label | Perfekt |
| Trinkbar | -2038 |
| Vorrat | 55 |
Die Vegetationsperiode 2021 in Bordeaux war kühl und feucht, mit Frost im April, der die Erträge schmälerte, und einem langen, kühlen Sommer. Für die Weißweine aus Pessac-Léognan war dies ein stiller Segen. Der Säuregehalt war hoch, der Zuckergehalt moderat, und der Sauvignon Blanc behielt seine Lebhaftigkeit. Der Château Carbonnieux Blanc 2021 spiegelt dieses Profil wider: ein klassischer Jahrgang, eher dicht als reif und vollmundig.
Notions of citrus zest, fresh mint, peach, pastry cream and Sauvignon botanicals introduce the 2021 Carbonnieux Blanc, a medium-bodied, satiny wine that's ample and precise. It's an attractive example of the modern school of white Bordeaux, even if anyone who has tasted older vintages from the 1960s or 1970s—when the wines were less Sauvignon-driven and aromatic but more textural and sapid—will inevitably be disappointed.
Fresh and breezy, with a fleur de sel edge that adds nice energy to the core of gooseberry, white peach and lemon gelée. Presents a pretty quinine echo through the finish. Sauvignon Blanc and Sémillon.
Medium-bodied with a crisp and fresh array of citrus and apple fruit. Hints of stones and hazelnuts. Fresh and lightly creamy finish.
Der erste Eindruck ist geprägt von Zitrusfrüchten, Zitronenschale und Grapefruitschale, gefolgt von einem deutlichen Hauch weißer Blüten. Der Sémillon rundet das Profil mit Noten von Wachs und Lanolin ab (leicht ölig, wie ein Lippenbalsam). Die Fassgärung verleiht dem Wein subtile Röstnoten, ohne dabei zu dominieren. Am Gaumen ist er geschmeidig und mineralisch, mit einer langen, kühlen Säure, die bis in den Abgang nachklingt. Eher ein Wein zum Essen als ein Wein, den man allein genießt.
Der Jahrgang 2021 besteht zu etwa 70 % aus Sauvignon Blanc, die restlichen 30 % entfallen auf Sémillon. Warum diese Aufteilung? Der Sauvignon Blanc verleiht dem Wein eine Zitrusnote und aromatische Frische. Der Sémillon sorgt für Körper, eine wachsartige Textur und eine Struktur, die dem Weißwein die Möglichkeit zum Reifen gibt. Ohne Sémillon wäre der Wein schärfer und einfacher.
Trinkreife von ca. 2025 bis 2038; die hohe Säure des kühlen Jahrgangs 2021 ist der Motor dieses Weins, und der Sémillon verleiht ihm Ausdauer. Bei 12–14 °C lagern. In der Jugend Aromen von Zitrusfrüchten und Blumen; nach 5–8 Jahren Reifezeit sind Noten von Honig, gerösteten Nüssen und eine vollmundigere Textur zu erwarten.
Carbonnieux baut hier seit 1234 Wein an und ist damit eines der ältesten Weingüter in Bordeaux. Die moderne Geschichte beginnt jedoch erst 1956, als Marc Perrin das Weingut, das sich in einem schlechten Zustand befand, erwarb und mit der Neubepflanzung begann. Heute führen Eric, Christine und Philibert Perrin das Weingut in fünfter Generation. Carbonnieux ist der größte Weißweinproduzent in Pessac-Léognan, wo Weißwein ebenso ernst genommen wird wie Rotwein. Das ist seltener, als man vielleicht denkt.
Carbonnieux liegt auf einem Kiesplateau in Léognan, dessen Untergrund aus Lehm und Lehm-Kalk besteht. Warum ist das für Weißweine wichtig? Kies sorgt für eine gute Drainage des Bodens, speichert tagsüber Wärme und gibt sie nachts langsam wieder ab. Genau diese Reifezeit benötigen Sauvignon Blanc und Semillon, um ihre Aromen zu entfalten, ohne an Säure zu verlieren. Der Lehmboden speichert Feuchtigkeit und zeigt sein Potenzial in trockenen Jahren.
Die Weißweine von Carbonnieux werden gepresst und in Edelstahltanks vergoren. Warum in Edelstahltanks und nicht von Anfang an in Fässern? Weil das Ziel darin besteht, die Frische zu bewahren und die Frucht für sich selbst sprechen zu lassen, bevor Holzfässer zum Einsatz kommen. Nach der Gärung wird der Wein in Fässer aus französischer Eiche umgefüllt, wo er etwa 10 Monate lang reift. Der Anteil an neuen Eichenfässern liegt bei etwa 25 %. Seit 2011 arbeitet das Team noch präziser und vinifiziert Parzelle für Parzelle.
Die Kombination aus zitrusartiger Säure und wachsartiger Fülle macht diesen Wein zu einem idealen Begleiter für Speisen. Probieren Sie:
Bei 10–12 °C servieren. Der junge Jahrgang 2022 muss nicht dekantiert werden.
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