| Klassifiziering | Cru Classe |
| Typ | Rotwein |
| Marke | Zuccardi |
| Jahrgang | 2017 |
| Land | Argentinien |
| Region | Mendoza |
| Rebsorte | Malbec |
| Alcohol % | 14% |
| Inhalt | 0,75 |
| Preis pro Liter | 126,85 € |
| Zustand | Perfekt |
| Label | Perfekt |
| Trinkbar | -2032 |
| Vorrat | 18 |
Das Weinbaujahr 2017 in Paraje Altamira war warm und trocken, und die Zonda-Winde sorgten in weiten Teilen des Uco-Tals für eine frühe Lese. Für den Weinberg „Finca Piedra Infinita“ von Zuccardi bedeutete dies kleine Beeren und konzentrierte Fruchtaromen aus einem kalkhaltigen, steinigen Schwemmlandweinberg auf etwa 1.100 Metern Höhe. Das Ergebnis ist dichter als der kühlere Jahrgang 2016, weist jedoch die für diesen Malbec aus einem einzigen Weinberg charakteristische salzige Spannung auf.
They use some specific soils for the 2017 Finca Piedra Infinita, up to eight different plots, but not all plots contribute to the wine every vintage; in general, the zones with 20 to 60 centimeters of soil and then large stones with calcium carbonate are reflected in the wines. So, they deconstruct the vineyard, and then they build the blend with the plots they like for each wine, up to eight here but only a specific one for the Supercal and Gravascal. There's a little more ripeness and exuberance here within the general austerity of the whole Piedra Infinita range, especially when compared with the 2018s. They harvested 15 to 20 days earlier than in 2018 (or in 2016) and they had to run, but the separation they have by soil helped them to harvest earlier the earlier-ripening parts of the vineyard. That gave them a great advantage and they produced very good 2017s, but the condition of the year, a shorter cycle and a more hurried year was what it was. This 2017 is not as long as the 2018, and there is a strong chalkiness in the finish. 7,300 bottles were filled in August 2018.
This is very intense with blackberry and blueberry character, as well as hot stones and granite. Full body. Chewy tannins fan out across the palate. A serious, powerful wine. Needs at least four or five years to soften. Impressive.
Der erste Eindruck ist eher aromatisch als schwer. Veilchen, Himbeeren, Heidelbeeren und eine Reihe getrockneter Andenkräuter überdecken etwas deutlich Kreidiges, fast Salziges. Am Gaumen ist der Finca Piedra Infinita 2017 fleischiger als gewöhnlich, vielleicht aufgrund der warmen Saison, doch die Tannine bleiben fein und steinig statt opulent. Der Abgang ist lang und mineralisch. Wenn Sie jetzt eine Flasche öffnen, empfehlen wir, sie mindestens eine Stunde lang zu dekantieren.
Es handelt sich um einen sortenreinen Wein, 100 % Malbec.
Warum also kein Verschnittpartner? Weil es bei der Finca Piedra Infinita darum geht, den Boden zu deuten, nicht den Keller. Der Malbec aus Palaje Altamira verhält sich anders als der üppige, eichige Stil aus Luján de Cuyo. Würde man Cabernet oder Bonarda hinzufügen, würden die Signale verwässert. Sebastian Zuccardi möchte, dass der Weinberg für sich selbst spricht.
Trinkreife zwischen 2025 und 2032. Die jungen Weine des Jahrgangs 2017 sind dank ihrer reiferen Frucht zugänglicher als die kühleren Jahrgänge, doch die kreidigen Tannine und die lebhafte Säure garantieren eine weitere Lagerfähigkeit von mindestens 10 Jahren in der Flasche. Bei 12–14 °C lagern. Nach 2028 entwickeln die Weine Noten von trockenen Kräutern, Leder und ausgeprägterer Mineralität. Nach 2028 entwickeln sie Noten von trockenen Kräutern, Leder und ausgeprägterer Mineralität.
Das Unternehmen Zuccardi begann nicht mit Wein. Es begann mit Bewässerung. Alberto Zuccardi pflanzte 1963 Reben, um das von ihm erfundene System zu demonstrieren. Drei Generationen später führte Sebastián Zuccardi das Weingut weg vom alten, kräftigen, eichigen Stil des argentinischen Malbec hin zu einem schlankeren, standortspezifischeren Stil. Von 2019 bis 2021 wurde Zuccardi von World's Best Vineyards drei Jahre in Folge zum besten Weingut der Welt gewählt. Best of Wines ist der Ansicht, dass dieser Wandel für Weine aus einzelnen Weinbergen wie den Finca Piedra Infinita am sinnvollsten ist.
Der Name des Weinbergs, „Piedra Infinita“ (Unendlicher Stein), spricht Bände. Bevor die Reben gepflanzt werden konnten, mussten mehr als 1.000 Lkw-Ladungen Steine abtransportiert werden. Zurück blieb eine flache Sandschicht, die auf einem großen Granituntergrund lag, der mit Kalziumkarbonat (Kalkstein) bedeckt war. Warum ist das wichtig? Kalkstein speichert Feuchtigkeit und verleiht dem Malbec eine kreidige, salzige Note, die man mit Lehm nicht erreichen kann. Hinzu kommen tägliche Temperaturschwankungen von 15–20 °C und eine jährliche Niederschlagsmenge von etwa 250 mm – das Ergebnis ist Frische statt Marmelade.
Sebastian Zuccardi lässt seine Weine mit einheimischen Hefen in ungebrannten Betontanks gären und reift sie anschließend ebenfalls in Beton aus. Warum? Weil Eiche – selbst neutrale Eiche – Texturen und Aromen verleiht, die mit dem Kalkstein vergleichbar sind, der für Paraguay Altamira charakteristisch ist. Beton ist inert. Er lässt den Wein nicht atmen und verleiht ihm keine Aromen. Der Nachteil ist, dass die Tannine ihr Versteck verlieren, weshalb die Arbeit im Weinberg unermüdlich sein muss. Man schmeckt die Aromen des Terroirs.
Argentinisches Asado ist die naheliegende Antwort – und die richtige. Probieren Sie es:
Bei 16–18 °C servieren. Eine Stunde vor dem Servieren dekantieren.
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