Wie schmeckt ein Le Pin?
Versuchen Sie doch einmal, die Ausstrahlung einer Ikone in Worte zu fassen und dabei ihre Seele einzufangen! Aber gut, wir nehmen die Herausforderung an. Im Allgemeinen glänzt ein Le Pin mit fruchtigen Noten von wilden Blaubeeren, Brombeeren und schwarzen Kirschen. Dazu gesellen sich meist blumige Noten von Veilchen oder ein Hauch von Flieder. Dies variiert von Jahrgang zu Jahrgang. Ebenso ausgeprägt sind Nuancen von Anis, Nelke, Zigarrenkiste und Menthol. Als ob das nicht schon vielfältig genug wäre, liegt die wahre Stärke dieses Weins in seiner Textur. Er ist seidig und kraftvoll zugleich, tänzelnd und genießerisch, dicht und doch delikat, tiefgründig komplex, aber auch leicht federnd und geschmeidig.
Es sind gerade diese vielfältigen Kontraste, die den Le Pin so besonders machen. Wenn man ihn genießt, scheint die Zeit stillzustehen. Nur Sie und der Wein, der Sie völlig in seinen Bann zieht. Das können nur wirklich große Weine leisten! Ein Le Pin kann leicht 20 Jahre reifen und dabei immer größer werden. Aber das Erstaunliche ist, dass er bereits in jungen Jahren zugänglich ist und ein großes Vergnügen bereitet, ihn zu trinken. Ein wirklich außergewöhnlicher Wein.